Blog




Unfallversicherung

OLG Karlsruhe – Leistungsausschlüsse wegen vorsätzlicher Straftat und Bewusstseinsstörung

Was war passiert? Die versicherte Person (VP) eines Vertrages über eine private Unfallversicherung (mit einer Invaliditäts-Zusatzversorgung in Gestalt einer monatlichen Rente von 500,00 € bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50%) war nach einer Karnevalsveranstaltung und nicht unerheblichem Alkoholkonsum schwer gestürzt. Nachdem sie die Veranstaltung im Laufe der Nacht verlassen hatte, war sie am nächsten Morgen […]

Weiterlesen

Crutches (cc) BY Tony Crider on flickr | 23.5.2016
(cc) by sa by saw2th on flickr | 23.5.2016

Haftpflichtversicherung

Zur Reichweite des Familienprivilegs nach § 116 Abs. 6 SGB X („Regress durch die Hintertür?“)

Was war passiert? Der Geschädigte war im Zuge eines Verkehrsunfalls im Jahr 1986 verletzt worden; als Kind hatte er unangeschnallt auf dem Rücksitz des Fahrzeugs gesessen und sich infolge der Kollision lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Für die dem Geschädigten entstandenen Schäden hafteten der Halter des anderen Fahrzeugs und seine eigene Mutter (als Fahrerin des eigenen Fahrzeugs) […]

Weiterlesen

Unfallversicherung

Regress des Unfallversicherers bei Erbringung von Assistance-Leistungen?

Das vertragliche Leistungsversprechen des Versicherers  (VR) in der Privaten Unfallversicherung sieht für den Fall, dass die versicherte Person (VP) aufgrund eines Unfallereignisses (eines plötzlich von außen auf den Körper einwirkenden Ereignisses) eine Gesundheitsschädigung erleidet, regelmäßig ein „klassisches Leistungssortiment“ vor, das die Leistungsarten Invaliditätsleistung Übergangsleistung Krankenhaustagegeld Genesungsgeld und Todesfallleistung beinhaltet. Ja nach Schwere der Gesundheitsschädigung und […]

Weiterlesen